Gleisanschluß Getreidelager in Schieder

Strassenseite
Strassenseite

Eigentümer des Gebäudes: Landesverband Lippe

Nutzung als Getreidevorratslagers im Auftrag der Bundesanstalt für landwirtschaftliche Marktordnung Frankfurt

Betreiber: Landhandel

Kapazität:
im Hauptgebäude 8000 t auf 4 Ebenen in je 2 Partien  je Ebene auf Schüttböden
in der angrenzenden Halle: 4500 t lose in der Halle mit Belüftungsmöglichkeit

Seit einiger Zeit ist der Gleisanschluß nicht mehr an die DB-Strecke angebunden, Die entsprechende Weiche wurde ausgebaut nach der Anschluß abgemeldet und  gekündigt wurde. So erfolgt der ganze Transport über die Straße und bei der Auslagerung wird das Getreide aus betrieblichen Gründen der Fördertechnik auf der Bahnseite in die LKW verladen. Darum die Bohlen in der Weiche.

Heutzutage erfolgt die Einlagerung von der Strasse aus in den Getreidesumpf. In der Erntezeit liefern Landwirte und Spediteuere das Getreide einlagerungsfähig an. Nach der Probenahme wird es nach der Reinigung und evtl. notwendiger Trocknung eingelagert.
Einlagerungsgeschwindigkeit von losem trockenem Getreide

  • Schienenseitig        ca 20 t / h
  • Strassenseitig                              ca 25 t / h

Auslagerungsgeschwindigkeit

  • früher       ca 30 t / h
  • heute  bis zu  40 t / h

Alternativ zur Loselagerung war auch Sackware  oder Palettenlagerung möglich. Hierzu findet isch im gebäude auch eine entsprechender Lastenaufzug der von der Stirnseitigen Rampe aus zugänglich ist.
Leider habe ich keine Bilder von Ein- und Auslagerungsaktionen. Der Wagonverschub erfolgte mit einer Seilwinde.

Alle Bilder: 2001
Weitere Bilder aus dem Jahr 2009 finden sich in einem anderem Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.